Am 8. 4. 2016 besuchten die Klassen 1 AHL, 1 BHL, 1 CHL, 1 KDA und 1 KDB mit ihrer Musiklehrerin Prof. Tadler-Nuener und mit den Klassenvorständinnen als Begleitung das Schülerkonzert der Philharmonie Salzburg im Festspielhaus.

Nachdem wir zu Fuß bei Nieselwetter in die Stadt marschierten, warteten wir gespannt auf den Beginn des Konzertes. Das Orchester startete sofort mit einem bekannten Stück von Mozart. Dirigiert wurde das Orchester von Elisabeth Fuchs, die uns sehr herzlich begrüßte und uns durch das Programm führte. Besonders beeindruckte uns die 16jährige Cellistin Sarah Moser, die mit ihren jungen Jahren das Cellospiel perfekt beherrscht und das Publikum begeistert. Außerdem berührte uns der besonders ausdrucksstarke Tanz eines Paares zur Musik des Films Schindler´s Liste. Lustig war, als ein Geiger des Orchesters zum Stück „Mambos“ seine Hüften schwang und dazu aus dem Publikum ein paar Leute auf die Bühne holte. Auch die Nachwuchstalente aus den verschiedenen Schulen zeigten ihr Können, sie wurden auf die Bühne geholt und durften den „Rainermarsch“ mitspielen. Nach der Europahymne, bei der wir alle lautstark mitsangen, durften wir uns noch eine Zugabe aussuchen. Nach dem kräftigen Applaus, spielte das Orchester zu unserer Begeisterung „Fluch aus der Karibik“.

Insgesamt hat uns das Konzert sehr gut gefallen, da das Programm durch die verschiedenen Epochen sehr abwechslungsreich war und die Dirigentin und ihr Orchester wirklich toll waren.

Lisa Rehrl, Sarah Paradeiser 1 KDA

Das Theaterprojekt „Cyber Cyrano“ bestand aus einem Workshop und einem Theaterbesuch.

Am 10. 03.2016 nahmen wir, die Klasse 1FWA, an einem Theaterworkshop mit Frau Beyerlein vom Landestheater teil. Nachdem wir uns vorgestellt und einige Kennenlernübungen durchgeführt hatten, besprachen wir die Charaktere des Jugendstücks „Cyber Cyrano“. Danach machten wir Rollenspiele zu den Hauptpersonen, die wir schließlich präsentierten. Wir hatten sehr viel Spaß daran.

Am 15. 03. besuchten wir, zusammen mit der 1FWB und unserer Deutschlehrerin, die Vorstellung „Cyber Cyrano“ in den Kammerspielen. Für manche war die Wendung innerhalb des Stücks überraschend, weil es schwer vorstellbar ist, von einer Freundin so hinters Licht geführt zu werden. Für uns ist es wichtig, ins Theater zu gehen, um Kultur zu erleben und unseren Horizont zu erweitern. Wir konnten auch einen Bezug zur Realität herstellen.

1FWA

Am Dienstag, dem 16. März 2016, besuchten meine Mitschülerinnen und ich aus der 2BHL die Felsenreitschule, das Haus für Mozart und das Festspielhaus. Ermöglicht wurde uns dies durch die Teilnahme an dem Workshop der Salzburger Osterfestspiele zur Oper „Otello“.

Der Workshop bestand aus sechs Abteilungen, nämlich der Bühnengestaltung, der Malerei, der Kostüm- und Maskenbildnerei, den Requisiten, der Licht- und Tongestaltung und einem allgemeinen historischen Teil. Meiner Klasse wurde das Thema „Kostüm- und Maske“ zugeteilt. Der Gewandmeister und eine Assistentin berichteten uns viel Interessantes aus ihrer Werkstatt. Das Interessanteste für uns war jedoch, dass wir selber mit verschiedenen Stoffen experimentieren und Kostüme kreieren konnten, mit denen wir Modellpuppen bekleideten. Durch diesen Workshop lernten wir sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch einige interessante künstlerische Berufe kennen.

Gespannt warteten wir zwei Wochen auf den Nachmittag im Odeion, wo wir unser Thema vor 300 Schülern und Schülerinnen aus anderen Schulen präsentierten. Wir waren begeistert von der Vielfalt der dargebotenen Ideen zum Otello-Stoff, die von selbst gedrehten Filmen bis zu Tanz- und Rapeinlagen reichten. Der Höhepunkt war die Orchesterhauptprobe der Oper „Otello“ mit dem Dirigenten Christian Thielemann im Großen Festspielhaus am 14. 3.

Wir bedanken uns bei der unermüdlichen Frau Ellmauer von „akzente“ für die Organisation und bei unserer Klassenvorständin Mag. Herta Wimmer-Bauerstatter, die uns für dieses Projekt begeistert hat. Für uns steht eines fest: Nächstes Jahr möchten wir wieder teilnehmen.

Celina Schnitzhofer, 2BHL

Im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien lebt Helmut Langs Lebenswerk weiter. Helmut Lang war einer DER Modedesigner in den 1990er Jahren und bislang der einzige österreichische Modedesigner, der einen solchen internationalen Erfolg feiern konnte. Noch heute bewundern viele sein Können und wollen hinter sein Erfolgsgeheimnis kommen. Viele ahmten bereits seinen unverwechselbaren minimalistisch und avantgardistischen Stil nach. Heute lebt Helmut Lang in Long Island bei New York und betätigt sich als freier Künstler.

Wir, die dritte Klasse der Fachschule für Mode, haben schon im Vorfeld großes Interesse am angebotenen Vortrag über Helmut Lang im Museum der Angewandten Kunst in Wien gehabt. Kurzerhand fuhren wir am Donnerstag, den 17. März mit dem Zug nach Wien. Dort erwartete uns bereits Gerda Buxbaum. Diese beeindruckende Frau war nicht nur die ehemalige Direktorin der Modeschule Schloss Hetzendorf (Wien), sondern ist auch Kunsthistorikerin und kannte Helmut Lang persönlich. In den nächsten Stunden versuchte sie uns Helmut Langs Mode und ihn selbst näher zu bringen. Sie erklärte uns, wie Helmut Lang erfolgreich wurde und dass er hinter sich ein Team hatte, das ihn sowohl freundschaftlich, als auch beruflich unterstützte. Wir waren erstaunt über die Besonderheit seines Tuns und auch darüber, dass er immer wieder nach Rückschlägen aufgestanden ist und Neues schöpfte. Der Vortrag hat uns sehr gefallen und ich denke, wir konnten Vieles mitnehmen.

Anna Stadler

Am Donnerstag, den 3. 3. 2016 besuchte die 2. Klasse Fachschule für Mode das Theaterstück „Die Räuber“ im Schauspielhaus Salzburg. Das Erstlingswerk Friedrich Schillers aus der Zeit des Sturm und Drangs war bereits bei der Uraufführung im Jahr 1782 ein voller Erfolg. Die Anfangsszene, das Gespräch zwischen Franz und seinem Vater Maximilian von Moor, führte bereits einen zentralen Konflikt vor Augen. Franz fühlt sich gegenüber seinem älteren Bruder Karl immer benachteiligt. Durch eine List spielt er den verhassten Bruder ins Aus. Franz bewirkt bei seinem Vater, dass der alte Moor Karl verstößt. Aus Wut und Enttäuschung gründet Karl mit seinen Studienkollegen eine Räuberbande, deren Führung er übernimmt. Als die Räuber schließlich mit ihrer dynamischen Art auf der Bühne erschienen, erhielt das Schauspiel eine moderne Wendung, wodurch Schüler leichter einen Zugang zu älteren Werken finden.

Maya Fanke ist die Mischung aus Originaltext und moderner Interpretation gut gelungen. Die überwiegend jungen Schauspieler verkörperten die Charaktere facettenreich. Sehr ansprechend war auch das Bühnenbild; durch das Spiel auf zwei Ebenen wurde der kleine Theaterraum geschickt ausgenutzt. Als Karl Moor am Ende beschließt, zu seiner Verlobten Amalia zurückzukehren und seinen Vater um Verzeihung zu bitten, lassen sich die dramatischen Verstrickungen und verworrenen Verhältnisse nicht mehr lösen. Der Räuberhauptmann erkennt seine Schuld und lässt sich ausliefern. Für die gelungene Darstellung gab es einen großen Applaus. Die 2FM bedankt sich bei allen Lehrern, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben.

Lamminger Christine, 2FM (Fotorechte dem Schauspielhaus Salzburg vorbehalten)

Adresse

Sekretariat

  • Montag bis Donnerstag:
    7:30 - 12:40 Uhr und 13:10 - 16:00 Uhr
    Freitag: 
    7:30 - 14:00 Uhr
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Ok ablehnen